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Archiv (2017–2007)

Mehrwert der 99mTc-HYNIC-TOC SPECT/CT gegenüber planarer Ganzkörper-Szintigraphie (GK) und SPECT bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren

Zeitschrift: Nuklearmedizin
ISSN: 0029-5566
DOI: https://doi.org/10.3413/Nukmed-0851-16-10
Seiten: -
Ahead of Print: 2017-02-06

Mehrwert der 99mTc-HYNIC-TOC SPECT/CT gegenüber planarer Ganzkörper-Szintigraphie (GK) und SPECT bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren

M. Trogrlic (1), S. Težak (1)

(1) Department of Nuclear Medicine, University Hospital Center Zagreb, School of Medicine, University of Zagreb, Zagreb, Croatia

Stichworte

neuroendokrine Tumoren, Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie, Technetium 99m EDDA-HYNIC-Tyr (3)-Octreotid

Zusammenfassung

Ziel: Das Ziel dieser Studie war den Mehrwert von 99mTc-HYNIC-TOC SPECT/CT gegenüber planarer Ganzkörper-Szintigraphie (GK) und SPECT alleine zur Erkennung und genauen Lokalisation von Läsionen bei neuroendokrinen Tumoren (NET) zu untersuchen. Methoden: Diese Studie umfasste 65 Patienten mit einer vor der Szintigraphie histologisch gesicherten Diagnose von NET. Planare-GK-Szintigraphie, SPECT und SPECT/CT wurden 4 Stunden nach der Verabreichung von 670 MBq 99mTc-HYNIC-TOC durchgeführt. Zusätzliche SPECT-Bilder 10 min nach der Radiopharmakon-Applikation wurden ebenfalls aufgenommen. Als Referenzstandards dienten die klinischen und Imaging-Follow-up-Ergebnisse (Mindest-Follow-up-Zeitraum: 15 Monate). Patienten- und Läsions-basierte Analysen des diagnostischen Wertes der Bildgebungsmodalitäten wurden durchgeführt. Ergebnisse: 38 Patienten hatten Metastasen. 27 zeigten kein Hinweis auf eine Metastasierung. Die Patienten-basierte Analyse bei SPECT/CT ergab eine Sensitivität von 88,9 % und Spezifität von 79,3 %. Die diagnostische Genauigkeit der GK-Szintigraphie, SPECT-4h bzw. SPECT/CT war 72,3, 73,8 bzw. 84,6 %. Der AUC-Wert (Area under the curve) war für SPECT/CT am höchsten. Die Genauigkeit und AUC-Werte der SPECT/CT waren signifikant höher als die Werte von GK-Szintigraphie (p < 0,001), 10 min-SPECT (p < 0,001) und 4 h-SPECT (p = 0,001). Die Ergebnisse der SPECT/CT führten zu Änderungen im Behandlungsplan bei 11 Patienten (16,9 %). Schlussfolgerung: Die SPECT/CT zeigte bei der Beurteilung von NET-Läsionen eine höhere Sensitivität und diagnostische Genauigkeit als GK-Szintigraphie und SPECT alleine.

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